Mit einer neuen Strategie will die Europäische Kommission die Handelspolitik der Europäischen Union in die Reformagenda in den Bereichen Wirtschaft und Wettbewerbspolitik integrieren. Die Strategie soll europäischen Firmen neue Märkte erschließen und sicherstellen, dass die Firmen in diesen Märkten in einen fairen Wettbewerb eintreten können. Darüber hinaus verpflichtet die Strategie Europa, seine eigenen Märkte offen zu halten. Europa muss importieren, damit es exportieren kann, lautet das Motto. Es kann keine Öffnung von Drittstaaten verlangen und sich selbst abschotten. Vom Herbst dieses Jahres an wird die Kommission eine Wettbewerbsagenda für die EU-Handelspolitik aufstellen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Einsatz für eine erfolgreiche Wiederaufnahme und einen Abschluss der Doha-Runde und eine neue Generation bilateraler Freihandelsabkommen. Besonderes Augenmerk gilt hier den asiatischen Märkten, vor allem China. Weitere Punkte sind Fälschungs- und Patentschutz sowie ein besserer Zugang zu wichtigen Vergaberecht-Märkten. Abschließend plant die Kommission eine öffentliche Konsultation zum Thema Anti-Dumping-Instrumente.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/trade/issues/sectoral/competitiveness/pr041006_de.htm
Quelle: EU Aktuell - Informationsdienst des Euro Info Centre der HA Hessen Agentur GmbH